Personal, Personalpolitik

Mitarbeiterbindung

(Quelle: Jirsak - depositphotos.com)

18.02.2021 - Viele Unternehmen sehen in ihren Beschäftigten nur eine Personalnummer, einen Kostenfaktor oder Zielerfüllungsgehilfen. Dabei würden Unternehmen mehrfach von leistungsfähigen, qualifizierten und erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern profitieren, wenn sie den Wert eines loyalen Mitarbeiters erkennen. Es gilt der Grundsatz: Unternehmen sind nur so gut wie ihre bewährten Mitarbeiter. Wenn Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber emotional verbunden sind, machen sie sich Gedanken um das Wohl ihres Unternehmens. Sie identifizieren sich mit ihrer Abteilung und mit den Produkten ihres Unternehmens. Die unternehmerischen Interessen werden so zu ihren eigenen.

Eine oftmals unterschätzte Aufgabe für Unternehmen besteht darin, MitarbeiterInnen und insbesondere die LeistungsträgerInnen langfristig zu binden.

Eine erfolgreiche Mitarbeiterbindung kann die Produktivität ebenso wie die Arbeitgeberattraktivität steigern oder auch die Arbeitsatmosphäre nachhaltig verbessern. Sie fußt im Allgemeinen auf folgenden sechs Säulen, die es zu berücksichtigen gilt: Arbeitsorganisation und Arbeitsumfeld; Gesundheit, Sport und Freizeit; Personalentwicklung; Arbeitgebermarketing und Employer Branding; Unternehmenskultur und -kommunikation; Vergünstigungen und Vorteile.

Damit die MitarbeiterInnen motiviert und leistungsfähig sind, müssen sie sich in ihrem Arbeitsumfeld wohlfühlen und bei ihrer Arbeit unterstützt werden. Dies ermöglichen beispielsweise flexible Arbeitszeiten, kostenlose Getränke oder die Möglichkeit zum Homeoffice.
Die Mitarbeiterbindung wird aber auch gestärkt, wenn sich das Unternehmen sichtlich um das Wohlbefinden und die Gesundheit seiner MitarbeiterInnen sorgt. So können betriebliche Altersvorsorgen ebenso angeboten werden wie Ernährungsberatungen oder Gesundheitstage.
Die Personalentwicklung ist dafür verantwortlich, die MitarbeiterInnen durch neue Aufgaben und Ziele zu fordern. Organisatorisch bedeutet das, dass Maßnahmen wie Job Rotation oder Schulungen bzw. Weiterbildungen angeboten werden könnten.
Um als Unternehmen dann auch die eigene Strahlkraft und Wirkung nach außen aufzupolieren, betreibt man Arbeitgebermarketing und Employer Branding, indem z.B. soziale Netzwerke und Medien oder auch Portale zur Arbeitgeberbewertung intensiv genutzt werden.
Um das jeweilige Image auch nach innen widerzuspiegeln und die Beziehung zwischen dem Unternehmen und den MitarbeiterInnen zu stärken, muss eine entsprechende Unternehmenskultur und -kommunikation vorherrschen. Werte und Grundsätze müssen transparent sein, die Work-Life-Balance muss sichergestellt sein und Nachhaltigkeit sollte in allen Bereichen vorgelebt werden.
Abgerundet werden diese Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung schließlich durch Vergünstigungen und Vorteile, mit deren Hilfe man sich von anderen Arbeitgebern abgrenzen kann, beispielsweise mittels Sachwertbezügen wie Gutscheinen, Fahrtkostenzuschüsse oder mobilen Endgeräten auch zur privaten Nutzung.

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